Die Küche als Trommel
Als 3-Jähriger hat Yves die Küchenplatte und Pfannendeckel in der Küche zerschlagen, woraufhin ihm seine Eltern ein erstes Kinderschlagzeug gekauft haben. Eine weise Entscheidung.
Die Melodie hat er in den Genen, bereits sein Vater hat Gitarre gespielt und gesungen.
Musikschule und Gesang
Schlagzeug hat er lange in der Musikschule gelernt und gespielt. Jazz-Schlagzeug zu studieren, kam für ihn jedoch nie infrage. Er sagt von sich selbst, dass er eher ein bisschen „faul“ fürs stundenlange Üben war. Völlig verständlich, wenn man bedenkt, dass er als Schlagzeugstudent täglich 7 bis 12 Stunden alleine in einem Keller verbracht hätte. Immerhin hat er bis zum Abschluss des Gymnasiums weiterhin die Musikschule besucht.
In dieser Zeit – eben im Gymnasium – kam er mit dem Singen in Berührung. Er war im Schulchor und hatte dort seinen ersten Solo-Auftritt als Sänger.
Sein Talent fürs Singen wurde schnell entdeckt und so wurde ihm Gesangsunterricht empfohlen, den er ab 2016 auch nahm.
Der Weg zu Mozart
Dem Singen, seiner Leidenschaft, ist er gefolgt. Nach dem Vorstudium an der ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste) hat er gleich das ganze Gesangsstudium dort absolviert.
Opernmusik hat es ihm besonders angetan und so ist er heute ausgebildeter Opernsänger. Wenn er sich stimmlich in der Oper platzieren müsste, dann wäre er bei Mozart.
Mozart und dessen Zauberflöte, sie sind für Yves von grosser Bedeutung. Aber wer ist sein Vorbild? Das ist ganz klar Fritz Wunderlich! So gut hat seiner Meinung nach keiner Mozart und seine Zauberflöte je gesungen.
Verschmitztes Lächeln
Yves ist einfach ein guter Typ, stets höflich, fleissig und hilfsbereit.
Auf der Bühne mag er die Aufmerksamkeit, doch abseits davon mag er den Rummel nicht unbedingt. Er hält sich lieber im Hintergrund, beobachtet die Lage und grinst verschmitzt, wenn beispielsweise das Verkaufsteam wieder einmal mit seiner Witzrunde unterwegs ist.
Rösterei Graf Kaffee
Mit dem Thema Kaffee kam er im Gymnasium erstmals richtig in Kontakt. Er und seine Mitschüler mussten eine Reportage über die Rösterei Graf Kaffee in Baden-Dättwil machen. Dort durften sie einen Angestellten interviewen, der sich mit dem Thema Kaffee natürlich sehr gut auskannte und ihnen einen Espresso aus einer Siebträgermaschinen anbot.
An diesen feinen Espresso erinnert er sich bis heute – er war begeistert und beeindruckt davon! Doch wie kommt ein Musiker in die KaffeeWerkStadt?
Profitec GO
Als Yves sein eigenes Kaffee-Setup hatte, war er kaum mehr zu bremsen. Er bereitete unzählige Kaffees zu, besuchte einen Latte Art Kurs und nahm zwischendurch auch mal seine Siebträgermaschine leicht auseinander. Technisch interessiert und versiert, hat er sich über die Jahre ein grosses Wissen angeeignet.
Als er für seine Profitec GO die passenden Holzgriffe suchte, stiess er auf die KaffeeWerkStadt. Er kaufte sich dort nicht nur die Holzgriffe, sondern bewarb sich spontan auch auf die ausgeschriebene Stelle im Verkauf, die er zufällig entdeckte.
Da er nach dem Musikstudium nicht unbedingt unterrichten wollte, schien ihm die ausgeschriebene Teilzeitstelle eine gute Option und ein guter Ausgleich zu seinen Gesangsaufträgen zu sein.
Opernhaus Zürich
Wo er gerne mal singen würde? Ein ungeschriebener Traum ist das Opernhaus Zürich, dort mal in einem Ensemble oder eine Rolle singen.
Bis dahin berät er aber gerne weiterhin unsere Kunden, gibt Instruktionen, experimentiert an fruchtigen Filterröstungen oder tüftelt weiter an Siebträgermaschinen und Kaffeemühlen.
Und wer weiss, vielleicht überrascht er das Team ja irgendwann mit einem spontanen Backstage-Auftritt im Laden 🙂